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Mein Kanada-Blog


Hallo Web-Community!

Hier wird mein Kanada-Web-Blog entstehen! Er wird weder frei von interessantem Inhalt, noch von Bildern und gelegentlichen tollen Witzen sein. Also seid gespannt!

15.4.06 19:19


Vorabendcheckin

An internationalen Flughäfen ist es mehr und mehr in Mode gekommen, dass Fluggesellschaften einen besonderen Service anbieten: Den Vorabend-Check-In. Wenn man einen Flug auf eine frühe Uhrzeit gebucht hat, kann man am Vorabend schon einchecken, sein Bordgepäck abgeben und Bordtickets erhalten. Am nächsten Morgen muss man dann nur noch durch den Security-Check in den Sicherheitsbereich und kommt direkt zum Gate. Feine Sache, das.
So rief ich bei der Lufthansa an und erfragte, ob dies denn auch in Hannover bei der LH möglich sei. "Natürlich".
Als ich mit meinem Onkel dann da war, ging es dann doch nicht. Schade. Wir haben uns allerdings dazu entschlossen, uns da nicht drüber aufzuregen, sondern zu freuen, dass wir eine gemeinsame Tour unternommen haben.
Fängt ja gut an mit meinem Auslandsaufenthalt.
19.4.06 01:50


Ankunft Waterloo

Ziemlich erschöpft verlasse ich den Flughafen Toronto um 14 Uhr Ortszeit. Durch die Zeitverschiebung bin ich nun nach einer nervösen Nacht seit 16 Stunden auf den Beinen - und habe noch mindestens 7 Stunden vor mir, bis ich es mir leisten kann, ins Bett zu gehen, um den Jetlag möchlichst schnell zu überwinden.
Mein Study Permit habe ich nun in der Tasche! Glücklich gehe ich zum Shuttle, der mich direkt nach Waterloo vor die Haustür meiner Hosts bringen soll. Zum ersten Mal erlebe ich echten Großstadtverkehr: Ein Highway mit fünf Spuren in jede Richtung - zur Sicherheit allerdings gleich 2x5 Spuren nebeneinander. Das nenne ich großspurig!!!
Ich durchfahre eine mir völlig neue, fremde Welt. Die Häuser, die Autos, die Straßen... es gibt nur wenig, was mich an good auld Germany erinnert. Nicht einmal vertraute Markenzeichen wie McDonalds, Shell und Staples sowie die der Heimat ähnliche Vegetation lassen in mir ein Gefühl der Verbundenheit wach werden.
Es ist für mich einfach alles nur fremd, fremd, fremd. Die Fahrt nach Waterloo dauert gut eine Stunde, und je näher ich dem Ziel komme, desto weniger ist es für mich vorstellbar, dass ich die nächsten gut acht Monate hier zubringen soll.
Auch die Ankunft bei meiner wirklich netten Gastfamilie ändert daran zunächst wenig; total erschöpft und von der Hitze (21°C!!!) erdrückt stolpere ich in mein Zimmer und mache erst einmal einige Minuten gar nichts.
Nach einer kleinen Erfrischung im Bad geselle ich mich zur Familie, die gerade ihr Abendessen zu sich nimmt.
Mit einem Schlag ändert sich das gesamte Bild; ich bin herzlich aufgenommen und kann meiner neuen Familie viel von Deutschland erzählen (natürlich von den legendären "Autobahnen" - ein Ausdruck, der im Englischen mittlerweile bezeichnend ist), erfahre aber auch etliches über das Land und die Menschen. Meine Gastmutter Marilyn führt mich anschließend durch das sehr schöne Haus.
Nun, da ich merke, dass die Kommunikation funktioniert und die Sprache keine sonderlich große Bürde darstellt (your English is great...) sehe ich voller Vorfreude auf die vor mir liegende Zeit!
19.4.06 02:26


2006-04-24 - Kleine Lektion in History

Über das Wochenende ist recht wenig passiert.
Ich schließe wissensmäßig allmählich auf, indem ich den ersten Band der "Chroniken von Narnja" von C.S.Lewis gelesen habe.
Es hat überwiegend geregnet, grmpf, so hatte ich die Gelegenheit, intensiv das Haus und dessen Bewohner kennen zu lernen - mit Ausnahme der Eltern, die über das Wochenende ausgeflogen waren. Dafür hat ein befreundetes Ehepaar (Matt und Jennifer) auf Kinder und Köter aufgepasst, mal mehr mal weniger erfolgreich. Mein Besuch des Mennonite-Markets am Samstag vormittag ist damit leider auch auf eine andere Gelegenheit verschoben worden.
Samstag Abend habe ich mein erstes Icehockey-Spiel live im Fernsehen miterlebt: Montreal fegte Carolina mit 6:1 vom Tisch! Leider ist der Empfang so schlecht gewesen, dass ich vor lauter Schnee kaum den Puck gesehen habe und gerade so noch ohne Kopfschmerzen ins Bett kam.
Sonntag Vormittag besuchte ich dann das erste Mal die Christian Fellowship Community. Es gab einen Auftritt von Starfield (einen Muffin für den, der die Band schon vorher kannte!) und anschließend eine Predigt über "LO$T - Where am I?..." von Senior Pastor Ken Taylor, weitere Infos hier . War alles in allem ziemlich gut und mit ca. 1500 Besuchern pro Sonntag dürfte die Gemeinde eine der größeren in Waterloo sein.
Heute konnte ich endlich wieder eine Fahrradtour starten (Fahrradwege gibt es hin und wieder; ansonsten sollte man, wenn einem das Leben lieb ist, auf den Sidewalk ausweichen - auch wenn das eigentlich nicht erlaubt ist. Aber da sagt keiner was gegen) und habe eine kleine Lektion in Geschichte mitgebracht (mein Gastvater freut sich immer, wenn ich nach Hause komme, weil er dann wieder etwas neues über seinen Heimatort erfährt).
Kitchen-Waterloo (KW) wurde von deutschstämmigen Siedlern gegründet (Waterloo von Mr. Abraham Erb, der hier eine Sägemühle errichtete). Kitchener hieß bis Anfang des 20. Jahrhunderts noch Berlin und wurde dann zu Ehren eines britischen Kriegsheldens umbenannt. Hier ist ein Bild von dem guten Mann.



Wer übrigens an weiteren Bilder interessiert ist, kann sie sich unter diesem Link anschauen (ich hoffe, ich bekomme es hin, sie dorthin zu konvertieren).
Danke an euch alle für das rege Interesse an diesem Blog!
25.4.06 00:50


Good news...




Dieser Umschlag hat mich am vergangenen Donnerstag erreicht!
Er ist von der kanadischen Botschaft abgeschickt worden. Diese ist dafür zuständig, Visa zu erteilen.
Ich hatte meine Studienerlaubnis ja schon vor vier Wochen beantragt, seither jedoch nichts mehr gehört. Die beneidenswerten Kollegen haben zur Zeit nämlich allerhand zu tun.
Erst nachdem ich letzten Montag (also acht Tage vor Abflug) mal anrief und fragte, wie es denn ausschaue, erfuhr ich, dass mein Antrag noch irgendwo unbearbeitet in dem ganzen Wust stecken müsse. Nach einem Fax ging es dann aber doch alles ganz schnell: Am Dienstag ausgestellt und Mittwoch verschickt war es dann doch noch rechtzeitig bei mir!

Halleluja, es wird schon alles klappen!

25.4.06 00:56


Travelling and Arriving

Lieber Leser!
In diesem Moment befinde ich mich irgendwo über dem Atlantischen Ozean! Ich fliege mit einer A340-Maschine. Doch von vorne…
Aufstehen heute war um 4 Uhr angesagt - schließlich war mein Flieger auf 7.20 Uhr gelegt. Kurz vor sechs war ich dann mit meinem Bruder Harro und meinen Eltern in Hannover. Der Check-In sowie die Gepäckkontrolle verliefen ohne nennenswerte Komplikationen; der Abschied fiel dann doch schwer.
Abflug Hannover vom Terminal A. Um 8.42 Uhr hob die Maschine dann endlich ab (knapp eineinhalb Stunden verspätet), da auf dem Frankfurter Flughafen dichter Nebel die Situation beherrschte und wir damit vorher keine Starterlaubnis bekamen. Zudem waren entsprechende Navigationsgeräte in Frankfurt nicht einsatzbereit.
Dennoch konnte ich ruhig bleiben, da mein Anschlussflug erst um 10.50 Uhr abheben sollte.
Um 9.30 Uhr in Frankfurt angekommen, hatte ich also noch sehr viel Zeit und habe mir den Luxus gegönnt, die Sicherheitszone noch einmal zu verlassen.
11.20 ging es dann tatsächlich los. Nun bin ich gespannt, wann ich in Toronto ankommen werde!

Eigentlich hatte ich einen Platz am Gang, aber die freundliche Inderin, die am Fenster saß, hat mit mir die Plätze getauscht
So habe ich nun die ganze Zeit einen wunderbaren Blick auf die Wolkendecke von oben… Nein, im ernst: Die irische Küste habe ich gut gesehen, Neufundland ist komplett heiter gewesen.
Eines steht aber auf jeden Fall schon fest: Ich werde so richtig viel Zeit gespart haben! Schließlich ist planmäßige Ankunft bereits um 13.30 Uhr, also gerade einmal zweieinhalb Stunden nach Abflug!

Bei diesem Gedanken ist mir mal wieder eine „gute“ Idee gekommen:
Ich werde mir beim nächsten Flug die Route vorher organisieren und dann errechnen, um wie viel Uhr wir jeweils die Zeitzonengrenzen überfliegen. Jeweils pünktlich kann ich dann meine Uhr stellen! Na, wenn das kein Luxus ist. Bin schon gespannt auf die Kommentare meiner Sitznachbarn!
25.4.06 00:56


My first day...

Unglaublich, aber ich habe heute den ersten kompletten Tag in Kanada hinter mich gebracht!
Nach 12 erholsamen Stunden Schlaf bin ich heute zum ersten Mal in die Stadt gefahren. Mit Bill habe ich ein Fahrrad auf Vordermann gebracht ("Now we will use the secret weapon of every craftsman. Guess what it is?" - "Chainsaw?" Richtig gewesen wäre Duct-Tape, hätte ich als Mac-Gyver-Fan wissen müssen), und ab gings. Es ist hier doch hügeliger als ich erwartet habe! Jedenfalls habe ich immerhin schon den Weg zur Uni gefunden (3km die gleiche Straße geradeaus, und ich bin dort - quite a challenge!) und außerdem Starbucks entdeckt (eine jener Geschäfte, die weltweit erfolgreich ist, aber keiner weiß so genau, was die denn nun so besonderes machen).

Den Campus habe ich mir einmal kurz angeschaut, ist allerdings mit Paderborner Verhältnissen nicht zu vergleichen, wie so ziemlich alles hier (ich sage nur: Campuspolizei...)

Ansonsten lasse ich einfach dieses Bild sprechen, denn es sagt so ziemlich alles aus:
25.4.06 00:56


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