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2006-10-25-27 Ottawa II

Ursprünglicher Abgabetermin für mein Projekt "Die zukünftige Rolle erneuerbarer Energien in Deutschland" war der 30. Oktober. Dank einiger Studenten hat uns der Professor jedoch eine zusätzliche Woche genehmigt, sodass ich ohne schlechtes Gewissen mit Markus, Stephan und seiner Mutter nach Ottawa aufbrechen kann. Ich bin ja im Sommer schon einmal dort gewesen, doch hat es mir so gut gefallen, dass ich gern noch einmal diese schöne Stadt besuche. Zudem habe ich seinerzeit aus Zeitgründen einige Dinge ausgelassen, die mich tendenziell interessiert hätten. Da die anderen keine Lust hatten, sich mit Touristikplanung die Zeit um die Ohren zu schlagen, konnte ich - in meiner klassischen subtilen Art - ihnen mein Prgramm aufoktroyieren. Mittwoch früh geht es in einem gemieteten PT Cruiser los. Ich bin als Zweitfahrer eingetragen und übernehme hinter Toronto von Stephan das Steuer. Meine erste Fahrt auf kanadischem Boden beginnt! Und schon nach drei Sekunden merke ich: Automatikschaltungen sind das Letzte!
Gut, dass ich meinen Ottawa-Stadtplan aufgehoben habe, denn den kann ich nun zum Besten geben und er hilft uns, in Ottawa das Hostel 75 Nicholas Street (übrigens nahe der Sparks St, Gruß an alle Fans) ausfindig zu machen.



Es handelt sich um ein altes Gefängnis! Die Schlafgelegenheiten sind stilecht in den ehemaligen Zellen untergebracht; mit zwei Leuten schlafen wir auf der Fläche, die sonst für drei Zellen und zwei nicht gerade dünne Zwischenwände reichen musste! Man kann nur schaudernd erahnen, wie wenig Platz ein Verurteilter hatte. Sanitäre Anlagen sind für den gesamten Flur (10 Zellen mit 6x2 und 4x4 Betten, also 28 Leute) zentralisiert. Es ist übrigens alles sauber und gepflegt - ein Zustand, der bei diesen Bedingungen aber auch nicht schwer beizubehalten ist.
Es ist gerade einmal früher Nachmittag, und da stellt sich heraus, dass es ein super Trick gewesen ist, schon so früh wie möglich in Waterloo loszufahren. Wir haben noch einige Stunden Zeit, durch Ottawa zu streifen. Das Auto lassen wir stehen, da wir zentral hausen und die Distanzen hier, im Gegensatz zu typischen kanadischen Großstädten, moderat und per pedes zu bewältigen sind.
Meine brandneuen Schuhe drücken noch hier und da etwas, doch Blasen laufe ich mir nicht. Der erste Gang endet bei der Touristeninformation, die genau gegenüber der Parlamentsgebäude gelegen ist. Weiter geht es entlang der Wellington St in östliche Richtung, wir passieren die Ottawa Locks, eine Staustufe für den Rideau Kanal, die in den Ottawa River mündet. Schließlich gelangen wir zum NapeanPt, den ich auch schon kenne. Ich schieße die gleichen Photos wie vor knapp drei Monaten, nur zu einer anderen Jahreszeit.
Auf der anderen Seite der Alexandra Bridge finden wir wieder das Museum of Civilization, das heute dummerweise recht früh schließt. Ebenso scheitert der Plan, eine Stadtrundfahrt per Bus zu machen, und auch eine Parlamentsführung wird heute nicht mehr angeboten.
Den zumindest für uns Autofahrer etwas stressigen Anreisetag schließen wir mit einem Biberschwanz und im gemütlichen "Aulde Dubliner" - Pub ab.
Gemütlichkeit ist sicher nicht das herausragende Merkmal der Nacht in der Zelle, doch das Bett ist warm, lang genug, und hart!
Am nächsten Morgen starten wir nach einem 4$-Pancake-(Pfannekuchen-)Frühstück in der Herberge zu den Parlamentsgebäuden und nehmen an einer Führung teil. Sie ist kürzer und steifer als jene im Sommer, wohl auch deswegen, weil derzeit Hochbetrieb im Senat und Abgeordnetenhaus herrscht. Doch am Ende werden wir auf den Peace Tower gelassen - dies ist der Turm in der Mitte des zentralen Blocks, und von hier haben wir eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt!
Anschließend gönnen wir uns den Besuch im Museum of Civilization. Es ist so, wie eigentlich immer in Museen: Am Anfang lässt man sich viel Zeit, und zum Ende will man dann nur noch durchkommen und hetzt durch die Abteilungen, um ja alles gesehen zu haben (lieber sich den Magen verrenken...).
Es ist super interessant! Es wird die zivilisierte Entstehungsgeschichte Kanadas von den Inuit bis heute anschaulich präsentiert. Sehr beeindruckend sind natürlich die Totempfähle, und schließlich die Kolonialisierungszeit. Urplötzlich steht man in einer blauen Kuppe, wir brauchen wirklich einige Sekunden um zu realisieren, dass wir uns noch innerhalb des Gebäudes befinden! Ein wahrhaftiges Dorf ist hier authentisch aufgebaut. Es gibt viele Videopräsentationen und erklärende Berichte, was man gerade sieht. So beeindruckend und realisitisch alles ist, sind wir doch froh noch ins Großbildkino gehen zu können und einen Film über "Greece" - das alte Griechenland und die Entstehung der Demokratie sowie eine vom Vulkan verschüttete Insel zu sehen.
Wir finden mit dem Auto noch die größte Shopping Mall Bayshore, und zum Tagesabschluss machen wir eine Autofahrt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die ich kenne. Darunter befinden sich die Botschaften der reichsten Länder, der Wohnsitz des Premiereministers, und ein Schlenker durch Gatineau. Beim Versuch zu wenden, setzt unser Mietwagen auf. Es war ein ganz normaler Bordstein! An dieser Stelle noch ein kleiner Exkurs... diese Karre ist echt mist. Sie schluckt über 10l/100km, obwohl wir absolut sparsam fahren (Tempomat 110km/h auf Highway), und am Handschuhfach des Beifahrers befindet sich ein riesiger lächerlicher Haltegriff. Dessen Zweck können wir bis zum Schluss nicht ergründen. Wahrscheinlich ist es der Griff zum Wegwerfen. ...
Als krönenden Abschluss steuern wir die Deutsche Botschaft an - soviel Patriotismus muss sein!
Erneut haben wir eine gute Nacht in unseren Zellen, und tanken so genug Energie, des Freitag morgens einmal über den Byward Markt zu laufen. Wir finden echte Bäckereien und einen europäischen Importladen mit Delikatessen des alten Kontinentes! Leider finde ich kein Knoppers. Der Markt ist größer, als wir zunächst dachten, und erstreckt sich über mehrere Straßen. Schade, dass ich ihn nicht schon früher entdeckt habe!
Den Abschluss lassen wir im Gatineau Park stattfinden, der während des Indian Summers eine absolute Schönheit sein soll! Jedoch trifft ein, was wir schon erwartet haben: Das Laub ist ab. Hier und da lassen sich noch Farbspiele erahnen, doch wir sind zwei Wochen zu spät! Schade, doch trotzdem hat es etwas Schönes an sich. Wir finden den Meech Lake:




Das war gar nicht so einfach, denn die meisten Parkstraßen sind mittlerweile (den "Winter" über) geschlossen.
Die Rückfahrt nach Waterloo beginnt. Wir müssen um 20 Uhr am Flughafen Toronto sein, um Stephans Mutter abzuliefern, die wieder nach Deutschland zurückfliegt. Als wir nach Kingston kommen, beschließen wir, noch genug Zeit zu haben, und machen einen eineinhalbstündigen Zwischenstopp. Fort Henry, erbaut in den 1830ern um den Lake Ontario und Rideau Kanal und damit die Versorgungssicherheit Gesamtkanadas vor feindlichem Übergriff zu schützen, ist auch schon winterfest gemacht, doch die "historische" Altstadt ist sehr schön.
Ich denke an Holly, die hier gerade an einer Schule ihr Arbeitsterm hat. Sie ist gerade frisch verlobt!
Weiter geht es nach Toronto. Diese Stadt ist verkehrstechnisch eine Katastrophe. Die Hauptschlagader Ontarios, der 401-Highway, führt fünfspurig mitten durch die Stadt ("Express") und wird von einem ebenfalls fünfspurigen Zubringer ("Collector") über die gesamte Länge begleitet. Jedoch gibt es nur ganz wenige Möglichkeiten, vom einen auf den anderen zu kommen, drei oder so. Infos gibts unter wikipedia.org.
Wir kommen kurz vor der Hauptverkehrszeit an, und aufgrund von Bauarbeiten ist der Flughafen nicht vernünftig ausgeschildert. So fahren wir einmal komplett um das gesamte Areal über Landstraßen und kommen, dank der eingeplanten Zeitreserven, noch pünktlich an. Verabschiedung usw. benötigen eine Stunde, ehe es wieder auf den 401 Richtung Waterloo geht. Es ist inzwischen dunkel und regnet heftig. Ungefähr 20 Minuten läuft es gut, bis schließlich ein Verkehrsstau vor uns auftaucht. Über eine Stunde passiert nichts, und schließlich wird der Verkehr umgeleitet. Glück im Unglück haben wir mit unserem Straßenatlas, der eine Alternative offenbart. Insgesamt hat uns die Heimreise Nerven ohne Ende und knapp vier Stunden von Toronto gekostet.
Dennoch ist es ein sehr schöner Trip gewesen! Ottawa ist immer eine Reise wert.
3.11.06 04:25


2006-10-31 Halloween

"Trick or treat!", hört man Kinder in Nordamerika an diesem Abend vermutlich einige Milliarden Mal rufen. Sie strolchen von einem Haus zum nächsten und sahnen Süßigkeiten ab. Ich glaube, im Deutschen sagt man in einigen Regionen "Süßes oder Saures". Die entsprechnede Antwort muss dann natürlich lauten: "Ich geb dir Saures!" In vielen deutschen Orten ist man allerdings doch etwas kreativer, als nur diese drei Worte zu sagen, und macht sich die Mühe, für die Tonnen an Süßigkeiten, die man erschnorrt, ein kleines Gedicht auswendig zu lernen.
Hier sind alle Kinder kostümiert (Favorit ist noch immer Batman), und viele Häuser gruselig dekoriert. Den Zusammenhang zwischen Süßigkeiten, Gruselkabinett und Kostümierung sehe ich leider nicht so ganz, doch die Allgemeinheit hat ihre helle Freude daran.
Auch ich nehme am "Trick or treat" teil, allerdings geht es mir - ausnahmsweise - nicht darum, Süßigkeiten abzugreifen. Vielmehr entschließt sich WCF dazu, eine Aktion zu unterstützen, die sich "Trick or eat" nennt. Einige hundert Studenten versammeln sich und schwärmen aus, nicht verderbliche Nahrungsmittel einzutreiben. Diese werden anschließend der "Food bank", der Lebensmittelbank für sozial Schwache, gestiftet. Klar, dass wir bei solch einer karitativen Aktion mit Enthusiasmus dabei sind! Im ersten Haus ergattern wir ein großes Glas Erdnussbutter, die meisten geben Konservendosen. Auf Dauer wird der Kopfkissenbezug, den wir zum Tragen verwenden, unangenehm schwer. Glücklicherweise ist Andrews Auto in Nähe, sodass wir uns gelegentlich unserer Beute entledigen können.
Ausnahmslos alle Leute sind sehr freundlich und willig, zu helfen! Einige geben uns sogar ein paar Süßigkeiten für uns. Lediglich zwei oder drei der vielleicht fünfzig Haushalte, die wir abgrasen, geben nichts. Beim allerletzten Haus haben wir dann noch ein großes Glas Nutella bekommen! Die Versuchung war natürlich groß, es zu behalten...

3.11.06 23:07


2006-11-02 Kulinarisches

Heute gibt es eine weitere nordamerikanische Delikatesse zum Abendbrot. Erdnussbutter mit Marmelade und Honig habe ich ja inzwischen schon gehabt, doch es geht besser - meilenweit.
Zu Pancakes (ähnlich Pfannenkuchen, aber halber Radius und vierfache Höhe -> konstantes Volumen!) gibt es Ahornsirup. Das schmeckt wirklich gut! Zusätzlich steht noch Erdnussbutter zur Auswahl (ich denke zuerst, für den Fall, dass jemand keinen Ahornsirup möchte - es lebe die Vielfalt). Als letzte Komponente kommen schließlich gebratene Schinkenstreifen dazu. Voller Genuss wird dieses sorgsam aufeinander abgestimmte Mahl verzehrt. Yummy, lecker. Ihr könnt's ja mal selbst ausprobieren, wie es schmeckt.
Übrigens ist hier die feine Erdnussbutter der Normalfall, die grobe nimmt kaum einer...
3.11.06 23:18


2006-17-11 Montreal

Als vielleicht letztes Ausflugsziel haben wir uns für Montreal entschieden. Es liegt am Freitag Nachmittag, nachdem ich mit Daniel noch ein Labortermin absolviert habe, per gemietetem Minivan Richtung Westen - die Entfernung ist noch etwas größer als nach Ottawa. Da auch Stephans Freundin Maren mit an Bord ist, haben wir ein größeres Auto gemietet, um nicht völlig unter Platzmangel einzugehen. Zudem hat Daniel eine Verwandte in Montreal ausgemacht, mit der wir uns auch verabredet haben (praktisch, ein Stadtführer!). Sie legte uns schon nahe, unser Vehikel gut abzuschließen.
Das gemietete Auto verfügt sogar über einen eingebauten DVD-Player, sodass die Fahrt durch Filme versüßt wird (u.a. Strange Brue, der die kanadischen Verhaltensweisen etwas aufs Korn nimmt). Wir verpassen nicht viel, da die Landschaft entlang der Strecke ohnehin nicht sonderlich abwechslungsreich ist. Wir befahren die 401, die auf quebec'scher Seite in Highway 20 umbenannt wird. Zwar haben wir keinen Stadtplan, doch eine mehr oder weniger präzise Beschreibung vom Hotel erhalten.
Ich fühle mich etwas kränklich, habe Halsschmerzen und ahne schon eine Lungenentzündung heraufziehen.

In Montreal kommen wir bei Tageslicht nicht mehr an. Dafür tauchen wir ins schrille Nachtleben und sehen, was Daniels Cousine dritten Grades mit ihrem Kommentar meinte: Wir sind mitten im Rotlichtviertel gelandet! Immerhin hat das Hotel einen bewachten Parkplatz. Wir wandern noch gemütlich die Haupt-Downtownstraße herunter, an der auch unser Hotel liegt, finden schließlich eine Kneipe und beenden den Abend gesellig.

25.11.06 02:43


2006-11-18 Montreal Samstag

Der Tag wird nach dem Verzehren einiger Stullen mit der Besichtigung Old Montreals begonnen. Wir bestaunen etliche berühmte Bauten, darunter die Notré-Dame Montréal Basilica und das Rathaus.



Direkt nebenan ist auch der erste "Wolkenkratzer" der Stadt, der jedoch nicht höher als ein normales heutiges Wohnhaus ist.
Wir verstehen nun, warum Montreal als europäische Stadt bezeichnet wird. Die Innenstadt ist von einigen kopfsteingepflasterten Gassen durchzogen, die Gebäude sind für kanadische Verhältnisse alt.
Es ist alles ordentlich und gepflegt, teilweise fast gediegen. Jedoch sind wir zu früh unterwegs; es ist gerade einmal neun Uhr und noch tote Hose. Die Geschäfte öffnen samstags nicht vor 10.30 Uhr. Die Straßen sind menschenleer, und der Mann in der Touristeninformation scheint auch noch zu schlafen.



Wir haben keinen richtigen Stadtplan, laufen stattdessen einen Touristenführer ab und erschlagen damit alle sehenswerten Attraktionen der alten Innenstadt an einem Vormiitag - darunter auch diesen Marché Bonsecours. Wir schlendern an der Promenade entlang und gelangen zum Historischen Zentrum, und sind flux wieder Downtown. Hier sind viele alte Gemäuer zwischen modernen Stahl-Glas-Konstruktionen, ohne Rücksicht auf Verluste wurde alles zugeklatscht. Es ist ein sehr heterogenes Bild entstanden.
Einen interessanten Ausklang des Vormittags bildet ein Umzug, der die Hauptstraße St Catherine entlang marschiert.
Wir haben von nichts eine Ahnung und sind sehr irritiert, dass sich tausende Menschen an der Straße entlangreihen, Luftballons verteilt werden und auf einmal eine Volksfest-Athmosphäre aufkommt. Ungefähr 45 Minuten passiert nichts, bis dann endlich auch wir mitbekommen, was Sache ist: Es handelt sich um den St. Nicolaus - Umzug, der an diesem Wochenende in jeder kanadischen Stadt zelebriert wird. Viele Vereine, Interessengruppen, öffentliche Einrichtungen wie Polizei, Krankenhäuser etc. haben einen Wagen gebaut, musizieren oder tragen anderweitig zur Stimmung bei.
Nach dem Mittagessen erwartet uns ein ganz besonderes Ereignis: Wir werden Daniels Cousine Ellen dritten Grades treffen. Dazu verabreden wir uns an einer U-Bahn-Haltestelle in der riesigen "Underground World". Die gesamte Downtown-Innenstadt ist unterhöhlt und per Wegenetz gelangt man so ziemlich überall hin, wo man möchte. Außerdem hat man natürlich Zugang zur U-Bahn. Es ist ein Geschäft ans nächste gereiht, und das Eaton-Centre, eines der größten Einkaufszentren der Stadt, macht uns mit einem einfach nur riesigen Tannebaum schon einmal Lust auf Weihnachten.





Nach einigen Abstimmungsschwierigkeiten finden wir Ellen dann doch noch irgendwann. Sie empfiehlt uns eine echte Montrealer spezialität zum Abendessen: Schwartz's! Diese Lokalität ist bekannt und beliebt für ausgezeichnete Fleischmenüs. Schon aus einiger Entfernung erkennen wir den Pulk vor einer Tür. Hier werden die Leute an Tische zugewiesen; es herrscht chronischer Platzmangel. Sehr bemerkenswert ist das Schaufenster, in dem das Fleisch zur Schau gestellt wird, welches die Gäste verzehren.
Endlich drinnen, finden wir Platz an einem Tisch. Es ist nicht der Ursprung der Gemütlichkeit; das Ambiente eher steril mit weißen Wänden lädt nicht zum längeren Verweilen ein. Stefan und ich bestellen eine Schwartz's - Platte: Steak mit Kassler als Beilage! Dazu gibts noch ein paar Pommes, Salat und eine Gurke. Zum ersten Mal in meinem Leben esse ich Fleisch mit Fleischbeilage. Die Qualität ist ausgezeichnet, und trotz üppiger Portion vernichten Stefan und ich unser Mahl - im Gegensatz zu den anderen.
So gut ernährt, und einen langen Fußmarsch in den Knochen, reicht es nur noch für einen kurzen Besuch in einer Kneipe, von der uns der knapp einstündige Heimmarsch endgültig ermüdet.

Immerhin hat somit niemand ein Problem, in dieser Nacht zu schlafen, nachdem wir alle die erste eher als durchwachsen empfunden haben. Zu dritt teilen wir uns zwei Doppelbetten, die wir zusammengeschoben haben und damit eine große Bettfläche haben. Einzig der Spalt in der Mitte nervt.
30.11.06 01:45


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