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2006-09-17 Schulanfang

Kaum in der Nacht von Freitag auf Samstag wieder in Waterloo angekommen, geht zwei Tage später die Uni wieder los. Das heßit konkret: Mir bleibt das restliche Wochenende zum Entspannen bzw. Stundenplan erstellen.
Doch zunächst bin ich von der Post erschlagen, die ich auf meinem Tisch vorfinde! Über ein dutzend Briefe, Karten und Umschläge kamen aus meiner Heimat geflogen. Nach dem sehr erholsamen und notwenidgen Schlaf kann ich mich Samstag früh an die "Arbeit" machen. Das Beantworten wird Tage in Anspruch nehmen - ebenso wie die Blog-Berichte über meinen zurückliegenden Urlaub...
Darüber hinaus sind die drei Kommilitonen Markus, Stephan und Daniel aus Paderborn angekommen - gerade am Vorabend meines Abflugs nach Grande Prairie. Daniel ist Maschinenbauer und wird zwei Kurse mit mir belegen, während Markus und Stephan Chemiker sind. Sie scheinen unternehmenslustig, sodass sich während des Terms sicher Gelegenheiten finden, durch's Land zu reisen!
Montag früh startet endlich mein erster Kurs, auf den ich mich schon länger freue: Energy Conversion (Energieumwandlung); wir werden konservative und alternative Energiegewinnungen betrachten, deren Vor- und Nachteile sowie Effizienzen. Spannend, oder? Zudem wendet der Prof neueste didaktische Erkenntnisse der Zusammenarbeit an und lässt uns Studierende Ausarbeitungen anfertigen. Jeder kann ein Thema wählen, über das er sich auf ca. 10 Seiten auslassen kann - jedoch betont er, dass es eine "wissenschaftliche Arbeit" sein soll. Das Ganze wird dann im Rahmen eines ca. 15minütigen Vortrages dem Kurs präsentiert. Da bin ich ja mal gespannt drauf! Etwas Ernüchterung setzt während der ersten Vorlesung ein. Die Datenquellen sind alt (zumeist 10-15 Jahre alt), Koordinatenachsen ohne Lineal hingeschmiert ... peinlich.
Aber immerhin interessant.
Kurz nach dem Mittagessen kommt eine nicht minder interessante Veranstaltung: "Heat transfer" (Wärmeübertragung), die eigentlich Grundlage für den ersten Kurs ist. Diese wird sich noch zur spannendsten Vorlesung entwickeln! Die Materie ist schwer verdaulich, aber macht mir Spaß; der Professor ist zudem sehr engagiert dabei.
Am Nachmittag folgt schließlich Mikroökonomie 3. Es hört sich sehr hochgestochen an, ist es aber auch. Die mathematische Formalität wird sehr hoch aufgehängt. Viele Inhalte kommen mir irgendwie bekannt vor, werden hier aber scheinbar auch als Grundlage vorausgesetzt.
Damit habe ich schon einmal einen guten Überblick über die Kurse, die mich erwarten!
Markus' Cousin Phillip ist für zwei Wochen zu Besuch. Wir fünf "Genossen" feiern seine Ankunft Donnerstag Abend in einer Kneipe mit - Bier (natürlich). Ich bin den Alkoholkonsum nicht wirklich gewohnt. Ein Schluckauf quält mich die nächsten Tage!
Freitag Abend ist das Semestereröffnungstreffen von WCF. Ich treffe einige bekannte Gesichter; die meisten sind mir jedoch fremd - noch. Leute kennen zu lernen ist auch nur begrenzt möglich, da ich kaum in der Lage bin, eine Unterhaltung zu führen. Ich werde ständig vom Schluckauf unterbrochen, was zur Belustigung meiner/s jeweiligen Gesprächspartner/s führt.
Doch damit der Aktionen nicht genug! Samstag fahre ich mit meinen Kumpels aus Deutschland in einem Mietwagen zum Lake Huron - mit Grill, Fußball und Frisbee im Gepäck. Bei herrlichem Wetter verbringen wir den gesamten Tag am Strand. Der Grill ist ca. sechs Stunden ununterbrochen in Betrieb, und wir lassen es uns gut schmecken!



Sonntag geht es dann weiter zu den Niagarafällen. Zwar bin ich hier schon einmal gewesen, doch möglicherweise werde ich so bald nicht wieder hier her kommen. So ergreife ich die Chance, und statt der Maid of the Mist - Bootstour gehen wir "behind the falls" - hinter die Wasserfälle. Erneut beeindrucken mich die nicht enden wollenden tosenden Wassermassen, zumal heute der Wasserstand höher scheint als letztes Mal. Die touristische Ausschlachtung fällt mir zwar noch auf, widert mich aber weniger an als beim ersten Mal.
1.10.06 19:48
 


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