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2006-10-13 bis 15 WCF Retreat

Nach einigem Überlegen entschied mich mich, auch am Herbst-Kurzurlaub von WCF teilzunehmen. Stark beeinflusst hat mich sicher die gute Erinnerung an das Zeltlager Anfang Juni am Lake Huron. An diesem Wochenende geht es jedoch nicht ganz so weit, sondern ins recht nahe Moffat (Chris Brown: "Jetzt kannst du wieder mal einen Ort auf deine Liste setzen").
Benamset ist die Unterkunft "Liebenzell Mission". Das kommt mir doch erstaunlich bekannt vor, und irgendwo in meinem Gedächtnis wird eine Erinnerung wach, dass mir jemand erzählte, er wäre in der Nähe von Toronto auf einem Training gewesen. Kann ja eigentlich nur einer der Hartmänner (oder -frauen) gewesen sein. Die Anfahrt ist unspektakulär - abgesehen von der Wegbeschreibung: "Folgt der Straße, und nach den Kurven links abbiegen." Na, auf kanadischem Boden lassen wir das mal durchgehen.
Die Grundstückszufahrt ist von einem schmiedeeisernen Zaun umrahmt, in dem mir sofort das Liebenzeller Zeichen auffällt.



Von einigen Freunden, die schon da sind, erfahre ich, dass die Hauseltern Deutsch sind. Neben einem Kamin sind in dem Gemeinschaftsaufenthaltsraum ein Klavier und Tischtennis sowie -fußball. Dazu haben etliche Spiele mitgebracht, als da wären Bohnanza, Siedler von Catan, Carcassone... Langeweile ausgeschlossen!
Am Freitag Abend hören wir eine bewegende Andacht und haben abschließend Zeit und Raum zum persönlichen Austausch und darüber nachzudenken, was WCF für uns bedeutet und wofür wir dankbar sind.
Mit ungefähr 20 Männern nächtigen wir in einem großen Raum. Ich schlafe mit Sam (er heißt nicht wirklich Sam, aber ich weiß seinen Namen gerade nicht) in einem unbequemen Doppelbett. Zudem ist die Luft natürlich extrem sauerstoffarm (it stinks like in the cage of a puma). Doch dieser Raum hat auch etwas Gutes: In einer Ecke findet sich ein großes Buchregal mit lauter deutschen Büchern (hieraus entwickeln sich lustige Spiele, in etwa, dass jemand der Kanadier versucht, mir etwas auf Deutsch vorzulesen, und ich übersetze es dann bzw. versuche es).
Samstag beginnt mit einer extrem ausgedehnten bible studies Phase (über drei Stunden), jedoch vergeht die Zeit wie im Flug und vielleicht die beste des gesamten Wochenendes. Chris, Denver und Adam kochen für uns. Der Nachmittag wird mit Capture the Flag gefüllt und am Abend habe ich schließlich die Gelegenheit, meine eingerosteten Pianokünste wieder etwas zum Besten zu geben.
Einige haben ihre Vorlesungsunterlagen mitgebracht und versuchen, effektiv zu sein. Den Fehler habe ich glücklicherweise nicht gemacht, immerhin sollte das Thema "Stille" sein.
Nach einer zweiten mäßigen Nacht und einem improvisierten aber guten Gottesdienst geht es Sonntag sehr zeitig wieder zurück nach Waterloo.
24.10.06 03:55
 


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